Heimat- und Kulturverein Freudenberg

Heimat- und Kulturverein Freudenberg

Der Heimat- und Kulturverein Freudenberg wurde 2005 gegründet und befasst ich mit allen Themen, die im weitesten Sinne mit Heimat und Kultur zu tun haben. Wir pflegen das Brauchtum in den Orten des Pfarrsprengels Wutschdorf, dokumentieren das Zeitgeschehen durch ein umfangreiches Bilderarchiv, laden zu heimatkundlichen oder historischen Vorträgen und Exkursionen ein und veranstalten natürlich gesellige Feiern. Der Verein betreibt den historischen Backofen im Wutschdorfer Kirchgassl und organisiert unter anderem den Freudenberger Faschingszug.


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Freudenberger in der Ewigen Stadt: Vom Romwirt nach Rom


Was haben die Freudenberger mit den alten Römern gemeinsam? Jede Menge, stellte der Heimat- und Kulturverein im Oktober 2019 bei seiner Rom-Reise fest. Und das hat nur in zweiter Linie mit dem Romwirt zu tun. Im Forum Romanum ist die 59-köpfige Reisegruppe fündig geworden. Dort, bei den Säulen des berühmten Saturn-Tempels, erfuhren die Freudenberger, dass die alten Römer vor 2000 Jahren das Fest der "Saturnalien" feierten. Drei Tage dauerte dieses Saufgelage zum Erntedank, in dessen Verlauf der "Rex Bibendi" gekürt wurde - derjenige, der am meisten trinken konnte. Schon waren die Parallelen zur Kirwa beim Romwirt gezogen. Allerdings ging es bei dem viertägigen Ausflug durchaus ernster zu. Höhepunkt war nämlich die Generalaudienz bei Papst Franziskus, bei dem die Gruppe auf dem Petersplatz vor rund 10.000 Besuchern aus aller Welt namentlich begrüßt wurde. Kolosseum, Trastevere, Tiber-Insel, Spanische Treppe und Engelsburg - alles Wahrzeichen, die die Freudenberger mit Begeisterung erkundet haben. Ein besonderes Erlebnis war das gemeinsame Beten und Singen in den Tiefen der Calixtus-Katakomben. 250.000 Tote sind hier unterirdisch begraben. Evi Kaa und Uli Piehler zeichneten für das Programm und die Führungen verantwortlich, Pfarrer Moses Gudapati war geistlicher Begleiter.



Freudenberger Urgestein

Der Heimat- und Kulturverein Freudenberg hat im Sommer 2017 einen Ehrenamtspreis ins Leben gerufen. Einmal im Jahr zeichnet der Verein einen Menschen aus, der sich unermüdlich um die Dorfgemeinschaft verdient macht, aber gar nicht so sehr im Fokus der Öffentlichkeit steht. Die Trophäe heißt "Freudenberger Urgestein" und sie ist tatsächlich für jemanden, der als "Freudenberger Urgestein" bezeichnet werden kann. Im Inneren der Glasskulptur befindet sich ein Millionen Jahre alter Gesteinsbrocken vom Felsstock des Johannisberges, wissenschaftlich kartiert von Diplom-Geologin Dr. Angela Wirsing. Nächste Preisverleihung ist wieder kurz vor Silvester.

Die Schanze lebt!

Unser Verein hält die Erinnerung an die alte Skisprungschanze am Johannisberg wach. 60 Jahre nach der Eröffnung der Großschanze trafen sich im Winter 2014 die tollkühnen Springer von damals im Gemeindezentrum. Schanzenrekordhalter Erich Ehmer stellte uns seine Original-Ski zur Verfügung. Sie haben im Gemeindezentrum einen würdigen Platz gefunden. Im Winter 2015 entstand in mühevoller Kleinarbeit ein originalgetreues Modell der Anlage im Maßstab 1:50. Zeitzeugen arbeiteten an dem Nachbau mit. Ihre Erinnerungen und historische Fotos dienten als Grundlage. Von diesem Modell hat die in Wutschdorf ansässige Firma Wmocs mittlweile eine Rundumansicht angefertigt. Auf diese Weise wird die Schanze noch anschaulicher. Viel Spaß beim anschauen unter diesem Link: Rundumansicht

      Impressum: Heimat- und Kulturverein Freudenberg e.V. - Vorsitzender Uli Piehler - Hüttenleite 17 - 92272 Freudenberg - mail (at) uli-piehler.de